Stellen Sie sich einmal vor, Sie sitzen im Auditorium eines Vortragenden. Welche Charakteristika würden Sie wie auf Knopfdruck von der Person und dessen Präsentation überzeugen? Unterhält man sich mit Dozenten über dieses spannende Thema, bekommt man als Student meistens die Antwort: “Mit Leistung und nur dadurch.”

Diese Leistung werden Sie nicht mit den so oft empfohlenen “Karteikarten” oder mit dem alleinigen Einsatz von eloquenten NLP-Techniken abrufen. Zum Thema NLP kommt in Zukunft noch etwas auf diesem BLOG. Sie werden diese Leistung auch nicht durch eine unzureichende Vorbereitung oder auswendig gelernte Texte erreichen. Um wirklich Ihr individuell höchstmögliches Potenzial abzurufen, müssen Sie der Experte in Ihrem spezifischen Thema werden. Sie müssen so gut sein, dass Sie bei weitem mehr über das Thema wissen als Ihr Publikum und gegebenenfalls sogar mehr als Ihr Dozent. Der Dozent muss beeindruckt von Ihrem immensen Wissensstand sein. Diese Zielsetzung ist nicht einfach, aber mit der richtigen Einstellung in der Vorbereitung auf Ihre Präsentation erzielbar. Erreichen Sie dieses Ziel, haben Sie bereits die 1 von 2 Meilen auf dem Weg zur 1,0 Höchstbenotung überquert. Zeigen Sie Ihrem Publikum, dass Sie sich das Recht erarbeitet haben diesen Vortrag an genau dieser Stelle halten zu dürfen. Ziehen Sie immer wieder während Ihrer Präsentation Parallelen zu passenden wissenschaftlichen Ergebnissen, wie z. B. Studien oder Untersuchungen und bauen Sie persönliche Erfahrungswerte hinsichtlich Ihres Themas nach Möglichkeit ein. Somit gilt:

REGEL 1:  Werden Sie der Experte in Ihrem spezifischen Themengebiet, sodass Sie weitaus mehr wissen als Ihr Auditorium und gegebenenfalls sogar mehr als Ihr Dozent.

Wer würde Sie als mehr überzeugen: Ein Student, welcher enthusiastisch über sein Thema philosophiert, oder ein Student dem Sie sofort und durchgehend die Lustlosigkeit und die Unsicherheit ansehen?

Es macht unglaubliche Freude im Publikum eines enthusiastischem Präsentators zu sitzen. Zu sehen, wie dieser seine Ideen und Aspekte mit Belegen und weiterführenden Überlegungen ausschmückt. Es kommuniziert einem im Unterbewusstsein, dass das spezifische Themengebiet genau im Interessenfeld der Person liegt und dass diese sich folgernd lange und intensiv damit befasst hat. Nichts löst in einem Dozenten schneller ein gutes und von der Kompetenz des Studenten überzeugtes Bild aus, als eine enthusiastische und thematikspezifische Einleitung von diesem. Deswegen gilt für die nächsten 0,5 Meilen zur 1,0:

REGEL 2: Seien Sie (situationsgemäß) enthusiastisch und dramatisieren Sie Ihre Ideen und Ergebnisse.

Haben Sie Sich mal die Frage gestellt, welches grundlegende Charakteristikum uns von den Tieren unterscheidet? Jeder Mensch hat das Bedürfnis wichtig zu sein. Deswegen sind auch Leute, die immer im Mittelpunkt stehen wollen und somit andere “nach hinten” drängen eher unbeliebt und nicht gern auf Veranstaltungen gesehen. In dem Moment, wo Sie etwas vor einem Publikum vortragen schlüpfen Sie genau in diese Rolle. Dieser Switch entsteht im Unterbewusstsein des Auditoriums und stellt eine Herausforderung für Sie als Präsentator dar. Um diese Challenge der letzen 0,5 Meilen zur 1,0 zu meistern, müssen Sie wissen, wie Sie im Unterbewusstsein des Publikums diesen Zustand der Wahrnehmung rückgängig machen. Diesen notwendigen Switch meistern Sie indem Sie Ihre – im Publikum sitzenden – Professoren bei der Darlegung Ihrer Ideen namentlich ansprechen und sagen, dass Sie das Ergebnis X Ihrer Arbeit aus dem Vorlesungsinhalt des angesprochenen Professors abgeleitet haben und Ihnen diese Entwicklung nicht ohne den spezifischen Vorlesungsinhalt möglich gewesen wäre. In dem Moment wo Sie diese ehrliche Referenz an den Professor weitergeben, haben Sie den für die 1,0 notwendigen Switch gemeistert. Versuchen Sie eine solche zutreffende Referenz öfter innerhalb Ihrer Präsentation darzulegen. Somit gilt für die letzen 0,5 Meilen zur 1,0:

REGEL 3: Geben Sie während Ihres Vortrages ehrliche  Referenzen an Ihre Professoren indem Sie zeigen, dass Ihre Ergebnisse nicht ohne die spezifischen Vorlesungsinhalte der Professoren möglich gewesen wären.

Wenn Sie nicht an einer Universität, sondern an einer anderen Institution einen Vortrag haben, sollten Sie Sich dieselbe Technik zu Nutze machen, indem sie Referenzen an andere Persönlichkeiten geben, welche Sie entweder inspiriert -oder einen entscheidenen Anteil an der Erarbeitung Ihrer Ergebnisse hatten. Damit gelingt Ihnen derselbe Switch.

Wenn Sie diese 3 Regeln beachten, werden additiv weitere Einflussfaktoren erzeugt: Sie werden selbstbewusst präsentieren; Sie werden folglich mit einer geraden Körperhaltung vor Ihrem Auditorium stehen und Sie werden Sich während Ihrer Präsentation wohl fühlen.

Posted by Claudio R.

(B. SC.) Technical Management and Marketing; (MIB) Master of International Business; (MIM) Master of International Marketing

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